05. Feb 2008 |
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Niedrige Außentemperaturen können im Winter Kopfschmerzen hervorrufen. Gefährdet sind insbesondere Migräne-Patienten: «Durch starken Wind und Kälte verkrampft sich die Muskulatur des Schädels und kann auf diese Weise einen starken Kopfschmerz oder sogar eine Migräneattacke auslösen», daher sollten empfindliche Menschen bei Minusgraden unbedingt eine wärmende Kopfbedeckung tragen.
Der plötzliche Schmerz kann auch beim Schwimmen, beim Tauchen in kaltem Wasser oder bei einer eiskalten Dusche auftreten. Meist sind die durch Kälte bedingten Beschwerden aber nur von kurzer Dauer. «Wärme und vorsichtige Massage helfen, die verkrampften Muskeln wieder zu lockern». Ein von Kälte ausgelöster Migräneanfall könne allerdings Stunden andauern und müsse mit geeigneten Medikamenten behandelt werden. Eine zweite Art von Kältekopfschmerz kann von Eiskälte im Mundraum ausgelöst werden: Beim Eisessen oder Trinken eiskalter Getränke wird der Kältereiz auf die Blutgefäße des Rachens und des Gaumens übertragen, was ebenfalls einen heftigen Kopfschmerz hervorrufen kann. «Menschen, die zu dieser Form des Kopfschmerzes neigen, sollten Eis nur auf der Zunge zergehen lassen, aber nicht mit dem Gaumen berühren», rät. Außerdem sollte bei einer Neigung zu neuralgischen Schmerzen, die durch Kälte ausgelöst werden, das Eis erst geschluckt werden, wenn es im Mund vollständig geschmolzen ist.
Quelle des kompletten Textes: net-tribune
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